LTF Marpingen Triathlon

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16.05.2010: 3. Schaumberg-Triathlon Tholey



Die dritte Auflage des Tholeyer Schaumberg-Triathlons sorgte bedingt durch das für den sogenannten „Wonnemonat „ Mai untypisch kühle Wetter im Vorfeld für einiges Kopfzerbrechen beim Veranstalterteam und Kampfrichtern. Die Sportordnung der DTU besagt nämlich, dass bei Außentemperaturen unter 12°C gar nicht geschwommen werden darf und zwischen 12°C und 14°C eine 15minütige Pause und anschließend ein Einzelstart in „Gundersen-Methode“ erfolgen soll. (Der Begriff stammt ursprünglich von der der Nordischen Kombination, wo die Sprungweiten in Zeitrückstände für den Langlaufstart umgerechnet werden und wird hier fälschlicherweise verwendet. Der richtige Ausdruck wäre ein Verfolgungsrennen mit Jagdstart, wie man das vom Biathlon kennt, wo die Athleten mit den im vorangegangen Sprintrennen ermittelten Abständen in die Loipe geschickt werden und dem Führenden hinterherjagen.) Doch soweit sollte es nicht kommen, auch wenn am frühen Morgen vielerorts Eiskratzen angesagt war. Wolfgang Mitzel, Schiedsrichtobmann der STU und gleichzeitig Einsatzleiter in Tholey, einigte sich mit den Organisatoren auf eine sportliche und athletenfreundliche Lösung. Der Wettkampf wurde bis auf eine baustellenbedingte Änderung der Radstrecke wie vorgesehen ausgetragen: Ein richtiger Triathlon mit 300 m Schwimmen, 22 km Rad und 4,5 km Laufen. Die kurze Schwimmeinlage in den dampfenden Fluten des Schaumbergbades sorgte wohl kaum für eine frühzeitige Unterkühlung. Zudem hatte jeder Teilnehmer Gelegenheit, sich vor dem Radpart etwas Warmes (Radtrikot, Windstopperjacke etc.) anzuziehen. Spätestens am ersten Anstieg nach Leitzweiler sollte aber auch dem/der Letzten der fast 200 TeilnehmerInnen warm werden.

Aus Marpinger Sicht war die Beteiligung quantitativ eher mager, qualitativ aber vom Feinsten. Olli John (1h08min), Stephan Jost (1h05min), Armin Mergener (1h04min) und Jürgen Staub (1h02min) ließen sich die Gelegenheit für einen frühen Formtest direkt vor der Haustür nicht nehmen. Lukas Noll und Jürgen Fischer waren in einer gemeinsamen Staffel (1h06min) unterwegs. Karsten Ulrich (1h00min) startete für das Tri-Team des SC Illingen, der den Triathlon in Tholey nutzte, um seine Vereinsmeisterschaften auszutragen. Die Familie Schuh (Anne, Sammy und Markus), die für Marpingen läuft und bei Triathlons für das Tritronic Team St. Wendel startet, war auch dabei.

Als Fans waren Alexa Brill, Eddie Hans, Manfred Meiser, Tim John, Christian Weyand und Stefan Schreiner an der Strecke. Udo Gebhardt war gemeldet, wurde aber leider genau wie letztes Jahr krank und kam mit seiner Gattin als Zuschauer. Jörg Kohler, ebenfalls in der Starterliste geführt, scheint in der Versenkung verschwunden. (Ist er übertrainiert oder steckt eine neue Frau dahinter?) Suse Alt, die für den Verein als Kampfrichterin im Einsatz war, und Thomas Groß, der alle Hände (genauer gesagt eine ganze Hand) voll zu tun hatte, um die Orga zu unterstützen, sorgten für Ordnung in der Wechselzone.

Für nur 15 € durfte man an einem hervorragend organisierten Wettkampf mit hohem Spaßfaktor und beachtlichem sportlichen Wert teilnehmen, an dem es nichts zu meckern gab. Genau das Richtige für Vereinsmeisterschaften oder Neueinsteiger!

"Nur die Kuchenstücke(r) waren etwas klein!" (Zitat O.John)

Ergebnisliste Schaumbergtriathlon 2010

Karsten Ulrich



[Bilder Energis]
16.5.10 22:54
 
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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Thomas Groß (21.5.10 12:11)
Was der Autor bescheiden verschweigt, offenbarte sich dem stillen Betrachter: in Tholey triumphierten nicht die voll ausstaffierten Technik- und Trainingsplan-Hörigen, die bisweilen den Eindruck erwecken, sie könnten Tom Dittke eins auf die Mütze geben. Wohltuend war zu beobachten, dass Old School-Athleten wie Marco und Karsten ohne Aerohelm und Kompressionssocken es ganz nach vorne schafften. Das wäre auch was für Dirk B. gewesen!


Gundersen (21.5.10 21:53)
Schön, dass wenigstens einer sich noch erinnert.


Initiative: Pro Warmwasserstar (21.6.10 13:21)
Oh yeah, Danke der Ehre, das wäre es... und wird es wieder sein.
Irgendwann werde ich mir den Spaß gönnen, mit meinem Giant Chromagnon-Molybdäen Bergfahrrad in krampfvorbeugender Oberlenkerhaltung dabei zu sein. Nicht auszudenken, der Dir bekannte samstägliche Vor-, nein eher: Seitfall hätte sich am Anstieg zum Plateau zugetragen und ich wäre - zuckend - den Berg heruntergerollt...

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