LTF Marpingen Triathlon

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03.09.2017: Bostalsee-Triathlon



Das Top-Race Germany hat sich als feste Größe im saarländischen Veranstaltungskalender etabliert. Die Gründe hierfür liegen nicht allein im landschaftlichen Reiz des Nordsaarlandes und der idealen Lage der Wettkampfstätten, sondern auch in der nach anfänglichen kleineren Schwierigkeiten immer professioneller werdenden Organisation. Nach Absage der beiden Liga-Veranstaltungen in Pirmasens und Remagen hat sich der Veranstalter sogar darum bemüht, in die Bresche zu springen und der RTV-Liga noch zu einem würdigen Abschluss zu verhelfen. Leider konnte der RTV nicht alle Teams davon überzeugen, anstatt am 10.09. eine Woche vorher ihre Mannschaften ins Rennen zu schicken. Für die Athleten wäre es mit Sicherheit ein Gewinn gewesen, denn auch das Wetter zeigte sich, wenn auch erst nachdem die Sonne den Nebel vertreiben konnte, von seiner besten Seite. Eine Vielzahl von Liga-Athleten, vor allem von Trisport Saar Hochwald, aber auch von LTF Marpingen, nutzte die Gelegenheit, noch kurzfristig nachzumelden und die Saison abzurunden, zumal immerhin auch noch ein paar Landesmeistertitel auf der olympischen Distanz zu vergeben waren.
Den Titel über die ganze Saison fest im Blick hatte der frühere Gesamtsieger des Toprace und zugleich stärkste LTF-Starter Christian Weyand. Als teilzeitbeschäftigter Pädagoge konnte er aus seiner heißgeliebten und genau auf seine Bedürfnisse abgestimmten, wissenschaftlich jedoch nicht belegten Viel-hilft-viel-Trainingsmethodik in diesem Jahr optimalen Nutzen ziehen. Er schaffte es, seinen komfortablen Schwimmvorsprung auf der Radstrecke noch auszubauen und ließ sich dieses Mal auch auf der Laufstrecke nicht mehr das Brot aus der Schultasche nehmen. Dass er beim Gewinn des hochverdienten Saarlandmeistertitels (M35 und Gesamt) in dem sehr starken Starterfeld mit seiner beeindruckenden Performance „nur“ Gesamtdritter wurde, zeigt dass es sich um eine wirklich hochkarätige Veranstaltung handelt. Hochkarätig waren auch die Leistungen, die die Marpinger Altersklassenathleten zeigten, auch wenn es nicht alle schafften, den Rückstand gegenüber CW auf unter 10 min zu halten. Insgesamt gab es noch 5 weitere Titel. Michael Rothfuchs wurde nach einer langen kräftezehrenden Saison Saarlandmeister in der M40. Karsten Ulrich gelang endlich mal ein wirklich rundes Rennen, was mit dem M45-Titel belohnt wurde. Stefan Schreiner sicherte sich trotz latenter Lendenlähmung die M50, die perfekt integrierten Neuzugänge Lucia Dewes und Peter Brücker siegten in der W50 bzw. M60. Thomas Groß, der im Laufen etwas Feder lassen musste, kam auf Platz 3 in der M50 und Stefan Jost auf Rang 5 in der M45. Pechvogel des Tages war leider Philipp Ferring, der nach sehr guter Schwimmleistung bereits nach 2 km mit irreparablem Materialschaden aufgeben musste.
Neben der Kurzdistanz gab es auch noch ein Jedermann-Rennen, bei dem Hanno Blaß beinahe eine Sensation gelang. Seit Längerem hat er sich bereits dem Ultrageländebergaufundbergablauf über Stock und über Stein verschrieben und betreibt Radfahren und Schwimmen nur noch als Ausgleichssport. Trotzdem dominierte er das Rennen über weite Strecken und musste am Ende nur einem jungen Kaderathleten den Vortritt lassen, der im Training wohl regelmäßiger in sprinttriathlonspezifische Tempobereiche vorstößt als der regelmäßig auf dem Biberpfad und diversen Halden rumtrabende Modellathlet aus Wemmetsweiler. Hut ab für diese souveräne Vorstellung! Hanno und Christian zeigen, dass die Nachwuchsarbeit in Marpingen doch Früchte trägt. Sie sind jetzt in der Lage das umzusetzen, was sie von den alten Hasen gelernt haben. Peter Woll, der nach erst kürzlich überstandener Erkrankung froh war, überhaupt am Start zu sein, spulte sein Rennen routiniert ab und und wurde mit dem Sieg in der M40 belohnt. Christians bessere Hälfte Maike war ebenfalls als Jedermannsfrau am Start und wurde Zweite ihrer AK, wird aber wie es sich gehört, aufgrund ihrer selbstverschuldeten Nichtvereinszugehörigkeit nicht gesondert erwähnt.
Besondere Erwähnung verdient haben dagegen die zahlreich angereisten Supporter (die Groß-Familien Groß, Blaß, Schreiner, Jost und Zeiger sowie Suse und ihr Privatchauffeur Pit) inklusive LTF-Präsident Fips, der es sich im Gegensatz zum STU-Präsidenten nicht nehmen ließ, dem gelungenen Sportspektakel beizuwohnen. Vielen Dank von allen Athleten, die hoffen, Euch an diesem schönen Spätsommertag eine gute Show geboten zu haben. Alle, die nicht da waren, haben Pech gehabt. Vielleicht denkt der RTV nächstes Jahr mal darüber nach, eines der ausgefallenen Ligarennen ins St. Wendeler Land zu verlegen.

Karsten Ulrich

Ergebnisse: http://trisys-portal.de/ergebnisse/ergebnisse/193-Bostalsee-Triathlon-2017

5.9.17 14:02
 
Letzte Einträge: 12.07.2015: Sprint-Triathlon St. Ingbert , OIE Nahe Crosslauf-Serie, Jahresrückblick 2016


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