LTF Marpingen Triathlon

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12.09.2016: RTV-Mastersliga Finale in Remagen – Alle Jahre wieder …



…kommt nicht nur das Christkind, sondern müssen/dürfen die Athleten der RTV-Liga nach Remagen. Dass gerade dieses Rennen regelmäßig als Abschlussveranstaltung dient, hat gute Gründe. Nicht nur dass der rührige Ligawart und Vizepräsident des RTV in der Gegend wohnt und auch mal gerne ein Wochenende nicht stundenlang in der Gegend rumfahren will. Das Rennen ist dank der vielen engagierten Helfer einfach gut organisiert, der Rhein treibt die Schwimmer zuverlässig Richtung Wechselzone, die Auswertung funktioniert normalerweise reibungslos und es gab bis auf den leider immer schlechter werdenden Straßenbelag auf dem Gefällstück auf der Radstrecke eigentlich nie Grund zur Beschwerde. – Bis jetzt! Denn dieses Jahr ging es heiß her, und das lag nicht am Wetter, denn das war mehr als top. Nein es war der Faktor Mensch, der für Missstimmung sorgte. Einige Kampfrichter nahmen ihre Aufgabe mehr als ernst und gingen bei der Regelauslegung an die Grenzen, teilweise sogar darüber hinaus. Wettkämpfe mit mehr als 10 Zeitstrafen sind ja nichts Ungewöhnliches, aber wenn darüber hinaus auch noch weitere 12 Disqualifikationen ausgesprochen werden, muss man sich die Frage stellen, ob ein nicht vielleicht ein Quäntchen mehr Augenmaß bzw. Fingerspitzengefühl der Sache gedient hätte. Die Sportordnung hat sicherlich einen gewissen Auslegungsspielraum, den Kampfrichter selbstverständlich in der vollen Bandbreite nutzen dürfen. Man kann einen Athleten aber auch einfach ansprechen, zur Ordnung rufen, ermahnen, verwarnen oder einen nicht ultimativ Regelkundigen auf ein Fehlverhalten hinweisen. Das Zeigen von gelben, blauen, roten Karten ist dort zwar auch vorgesehen für die entsprechenden Verstöße, aber nur als Ultima Ratio und kein Muss. Der Athlet sollte immer im Mittelpunkt stehen. Er will einen fairen Wettkampf, bei dem natürlich die Regeln weitestgehend eingehalten werden, aber wenn frustrierte Sportler am Ende sagen: „Das war mein letzter Triathlon!“, ist irgendwas schief gelaufen an diesem sonnigen Septembertag.

Gut gelaufen hingegen ist es, wie fast immer in Remagen, für das Masters-Team von LTF Marpingen. Nachdem es im Vorjahr auf einen Showdown mit dem Team von DJK Dudweiler hinauslief, die 2016 voll auf ihre äußerst erfolgreiche Nachwuchsmannschaft setzten, war es in diesem Jahr wieder die unverwüstliche Haudegentruppe aus Montabaur, die uns das Leben schwer machte. Es scheint, als ob die Westerwälder auf einen unerschöpflichen Pool an Athleten zurückgreifen können. Aber nicht nur Quantität, sondern auch Qualität zeichnet das Team der Dauerrivalen aus. Doch zum Glück ist es in Marpingen ähnlich! Auch wenn hier insgesamt die Masse fehlt und triathletische Nachwuchsarbeit im Verein nie eine Rolle gespielt hat, bleibt doch immer ein harter Kern an Altersklasseathleten, die einfach nicht kaputt zu kriegen sind. Sicher zieht sich das ein oder andere Malaise-Chen durch die sportlichen Biografien, aber mit zur rechten Zeit auftretenden Neuzugängen gelingt es doch immer wieder, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen.

So konnten wir in dieser Saison von einem aufstrebenden Talent Jahrgang 1974 profitieren. Michael Rothfuchs heimste nicht nur nebenbei 3 Saarlandmeistertitel (Sprint, Kurz, Mittel) in der M40 ein, sondern hat sich zu einem „Stammspieler“ im Team entwickelt und einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg geleistet. Er hat sich im Schwimmen entscheidend verbessert und lief in Remagen knapp vor Karsten Spath, über die Ziellinie. Beide belegten den 4. und 5. Masters-Rang. Für Routinier Spath war es nach einer durchwachsenen Saison mit einer langwierigen Verletzung ein versöhnlicher Abschluss mit neuer Bestzeit in Remagen. Karsten Ulrich war zu diesem Zeitpunkt bei seinem Lieblingsrennen trotz oder gerade wegen einer eher defensiven Renngestaltung schon anderthalb Minuten im Ziel. Er wurde Zweiter hinter Mario Radke, den er auch mit gegenüber 2015 verbesserter Laufleistung nicht mehr einholen konnte, aber noch vor dem am Ende stark aufkommenden Jürgen Fries, beide von Montabaur. Glücklicherweise kam vor dem 3. Mann aus Montabaur, Robert Hofmann, noch ein Koblenzer Master, was nach Platzaddition einen Gleichstand bedeutet hätte. 1+3+7 ergibt 11, genau wie 2+4+5. Für Marpingen hätte diese Punkteteilung knapp gereicht. Doch es kamen noch Zeitstrafen hinzu, durch die wir zum alleinigen Tagessieger wurden. Dem Streichergebnis Stefan Schreiner gebührt ein besonderes Lob. Trotz immer wieder aufkeimender Kniebeschwerden rappelte er sich nach multiplen Auto-Flossing-Exzessen doch noch auf, um die Mannschaft zu unterstützen. Mit solider Schwimm- und Laufleistung (ohne Training) war es nur die Radzeit, die noch Luft nach oben ließ. Sein Einsatz sicherte ihm zudem seine Chancen in der Gesamt-Einzelwertung. Nächstes Jahr wird’s wieder besser! Natürlich nur für Stefan, denn für das Team konnte es, zumindest was das Ergebnis betrifft, nicht besser laufen. Tagessieg und Liga-Gesamtsieg waren das Optimum. Karsten Ulrich gewann zudem die Gesamt-Einzelwertung vor Radke und Schreiner.

Dank auch an die mitgereisten Supporter (Karla, Niklas, Klaudia und Sandra), die uns mit wichtigen Informationen über Rückstände und Vorsprünge sowie über den körperlichen Zustand der Gegner versorgten bzw. an Suse, die das Wettkampfgeschehen fototechnisch festhielt sowie an die Team-Mitglieder, die in den anderen Rennen zum Einsatz kamen.

Ergebnisse unter: http://trisys-portal.de/ergebnisse/ergebnisse/174-rhein-ahr-triathlon_2016

12.9.16 23:11
 
Letzte Einträge: 12.07.2015: Sprint-Triathlon St. Ingbert , OIE Nahe Crosslauf-Serie, Jahresrückblick 2016


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