LTF Marpingen Triathlon

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Es gibt auch noch Duathlon, wenn kein Hochwasser ist.



In den letzten Wochen ist bei einigen namhaften Triathlons das Schwimmen ausgefallen, weil entweder Flüsse zu viel Wasser führten oder weil unmittelbare Gewittergefahr drohte.

Es gibt aber auch noch die fast vergessen geglaubte Sportart „Duathlon“, bei der das Schwimmen von vornherein gar nicht erst in Erwägung gezogen wird.

Ältere Semester werden sich erinnern, dass „früher“ Duathlons fester Bestandteil der Saisonvorbereitung ambitionierter Triathleten waren. Die Veranstalter erwarteten damals fette Jahre mit großen Teilnehmerpotenzialen, denn Läufer und Radfahrer gibt es ja zuhauf. Insbesondere der POWERMAN Zofingen hatte bereits früh Kultstatus, und es gab renommierte Spezialisten wie Kenny Souza (USA), Urs Dellsberger (CH), Daniel Keller (CH) oder in Deutschland Andreas Rudolph.

Aber irgendwie konnte der wasserlose Sport nicht mit der Entwicklung Schritt halten, die der große Bruder Triathlon seitdem genommen hat. Zwischenzeitlich hätte man fast sogar glauben können, Duathlon habe sich aus der Sportwirklichkeit verabschiedet.

Umso erstaunlicher, dass die Stadt St. Wendel nun in einer Zeit, in der die Attraktivität von sportlichen Großveranstaltungen in der Kreisstadt eher abzunehmen scheint, in der sich die Teilnehmerfelder bei Lauf- und Mountainbike-Rennen bis zur Wirtschaftlichkeitsgrenze hin ausdünnen und Helfer aus den Vereinen kaum noch zu bekommen sind, dass sie in einer solchen Zeit einen 3-Jahres-Vertrag zur Durchführung von POWERMAN-Veranstaltungen abschließt.

Nun denn, wenn schon ein Ausdauer-Mehrkampf vor der Haustür stattfindet, macht man halt mit. Der „echte“ POWERMAN mit 120 Rad- und 30 Laufkilometern scheidet mangels Power aus; es kommt nur der am Vortag ausgetragene „Sprint“ über die Distanzen 5-40-5 in Frage. Die Zahl der Voranmeldungen ist überschaubar (für beide Rennen jeweils unter 100 Anmeldungen), und mehr sollten es auch bis zum Start nicht mehr werden. Athletenfreundlich wurde die Sprint-Startzeit auf 16 Uhr am Nachmittag gelegt, just um diese Zeit hörte auch der Regen auf, ohne den dieser Frühsommer nicht auszukommen scheint.

So groß und vielversprechend der Name der Veranstaltung, so überschaubar war das Ganze dann jedoch vor Ort. Bei der Startnummernausgabe gab es keine Wartezeit, und eventuelle Fragen wurden von Vereinskollege und Kampfrichter Karsten Ulrich in allen erforderlichen europäischen Sprachen beantwortet. Auch vor der Wechselzone keine Schlange, kurzer Check und rein. Der unbedarfte Teilnehmer wunderte sich, dass die Wettkampfbesprechung in deutscher und englischer Sprache abgehalten wurde (für wen eigentlich?), da fast nur einheimische Athleten zu sehen waren. Vielleicht war es der (etwas verzweifelt wirkende) Versuch, dem Ganzen doch noch einen Hauch von Internationalität zu verleihen.
Was dem ahnungslose Teilnehmer ebenfalls nicht bewusst war: willst Du POWERMAN, brauchst Du Höhenmeter. So wurden in die 5 km-Laufrunde ein langer und zwei kurze, aber nicht weniger fiese Anstiege eingebaut, und auch auf der ersten Hälfte der Radstrecke ging es (gefühlt) mehr auf als ab, bis dann im Ostertal ein längeres Flachstück die Verwendung eines Zeitfahrrades rechtfertigte. Der Schreiber malte sich während seiner etwa mehr als zwei Rennstunden aus, wie sich das wohl auf der Langstrecke anfühlen mochte. Jedenfalls war der Spaß am Radfahren begrenzt, weil man sich permanent um die Bergauf-Performance beim anschließenden Lauf Gedanken machte.

Irgendwie brachte man den aber auch hinter sich, und eigentlich hat das Ganze auch Spaß gemacht. Wie immer also, man sollte ein Rennen nicht auf dem Zielstrich beurteilen, sondern erst, wenn das Brennen in den Beinen aufgehört hat. . .

LTF Marpingen war bei auf der Sprint- und auf der Langstrecke erstaunlich gut vertreten:

POWERMAN Sprint
9. Rothfuchs Michael 2:05.25 1. M40
22. Kapitza Peter 2:12.05 5. M45
24. Gross Thomas 2:12.57 2. M50
5. Kapitza Nicole 2:24.40 3. W40
52. Welter Markus 2:26.47 7. M50

POWERMAN Langdistanz
3. Schu Sammy 6:02.47 Std
22. Koch Edwin 6:37.10 Std
28. Aldekamp Andreas 6:42.24 Std
37. Alt Brian 6:59.04 Std

Ergebnisse gibt’s unter https://services.datasport.com/2016/tri/stwendel/

Wer mit einem Start in 2017 liebäugelt:
http://www.sankt-wendel.de/sport/powerman-duathlon/

T. Groß
30.6.16 23:35
 
Letzte Einträge: 12.07.2015: Sprint-Triathlon St. Ingbert , OIE Nahe Crosslauf-Serie, Jahresrückblick 2016


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