LTF Marpingen Triathlon

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2. RTV-Liga-Rennen der Masters in Worms am 26.06.2016 (0,75-22-5 km)



Nachdem zahlreiche Dreikämpfer aufgrund der anhaltenden Hochwasserlage in der Vorwoche leider nur zwei ihrer Lieblingssportarten ausüben durften, war an diesem Wochenende wieder ein „echter“ Triathlon angesagt. Der RTV-Ligazirkus machte Station in Worms beim 3. Nibelungentriathlon. Die Schwimmstrecke liegt dort in einem seitlich des Rheins gelegenen Hafenbecken, das keiner starken Strömung ausgesetzt ist und sich auch rechtzeitig auf neoprenfreundliche 19,7 °C erwärmt hatte.
Für das Masters-Team aus Marpingen ging es darum, einen Angriff auf die Tabellenspitze zu starten. Unter der Bezeichnung „Attacke Worms“ wurde sogar eine eigene WhatsApp-Gruppe gegründet. Nachdem beim Team-Duathlon in Zell mit reduzierter Mannschaftsstärke hinter den wie immer starken Montabaurern immerhin der 2. Platz erkämpft wurde, hoffte man diesmal, mit vier Startern ganz vorne zu landen. Zu den bereits in Zell eingesetzten Karsten Spath und Karsten Ulrich stießen Vielstarter Michael Rothfuchs, der am Vortag beim Powerman-Sprint in St. Wendel ein kleines Aufwärmtraining absolvierte, und Stefan Schreiner, der sich gerade noch rechtzeitig von seinem beim 70.3-Duathlon in Remich erlittenen Schwimmentzugs-Trauma erholt hatte.
Pünktlich um 11.00 h fiel der Startschuss für die separat startenden Masters. Die kleine Startgruppe mit nur 37 AthletInnen hatte den Vorteil, dass man stets einen guten Überblick über die Positionen der Mitstreiter hatte und entsprechend taktieren konnte. Taktik war das Stichwort des Tages. Man wollte die Westerwälder überrumpeln, denn einfach niederkämpfen lässt sich ein Team einer derart starken Besetzung nicht. Zu Mario Radke, dem Mastersliga-Einzelsieger von 2015, und dem Top-Schwimmer Markus Mille, der in 2015 ein Schattendasein in der „zweiten“ Mannschaft fristen musste, gesellten sich noch der frühere Spitzenathlet Jürgen Fries, der, wenn auch orthopädisch immer am Belastungslimit agierend, auch nach 3 Jahren Wettkampfabstinenz immer einen raushauen kann, und last but not least zur Freude aller auch wieder Heiko Spitzhorn, der nach seinem schweren Unfall vor Jahresfrist wieder so weit genesen war, dass er aktiv ins Renngeschehen eingreifen konnte
Tatsächlich schafften es Stefan und Karsten U., so zeitig aus dem Wasser zu kommen, dass eine Doppelflucht nach vorne im Rahmen des Möglichen schien. Der Plan ging allerdings nur teilweise auf, denn Jürgen Fries, das Dark Horse aus Montabaur schob sich an die Spitze und Stefan konnte das hohe Tempo nicht ganz halten. Karsten Spath sah sich das ganze Geplänkel mit gebührendem Abstand von hinten an und machte clever sein eigenes Rennen, während Michael Rothfuchs nach einer kleinen Rangelei im Wasser leider etwas zu spät aufs Rad kam, um noch Akzente setzen zu können.
So kamen dann Jürgen Fries und Karsten Ulrich, die sich etwas absetzen konnten, mit hart erarbeiteten 35 Sekunden Vorsprung in die zweite Wechselzone, während sich Mario Radke von hinten an Stefan heranschob. Nach einem verunglückten Wechsel von Ulrich setzte sich Fries an Position 1 und hielt diese mit einem beherzten Lauf bis ins Ziel. Ulrich orientierte sich energiesparend nach hinten, zehrte von seinem Zeitpuffer und behauptete Rang 2 gegen die immer stärker aufkommenden Radke und Schreiner, die 4,8 km Seite an Seite liefen. Für Stefan kam am Ende ein schmerzhaftes Déjà-Vu, wurde er doch bereits zum zweiten Mal nach 2014 von dem abgezockten Haudegen Radke auf der leicht abfallenden Zielgeraden im „Sprint“ geschlagen. Vielleicht sollte man den Wormsern mal vorschlagen, die Strecke mit einem bergauf verlaufenden Zieleinlauf enden zu lassen. Für die Tageswertung war jetzt der 3. Mann entscheidend. Zum Glück war es Karsten Spath, der als 5. einlief. Seine Taktik war simpel: Einfach warten, bis der richtige Zeitpunkt gekommen war, den vor ihm laufenden Athleten aus Trier zu überholen. Dessen 6. Platz vor dem mit der besten Laufzeit des Tages heranstürmenden Heiko Spitzhorn, der seinerseits Kollege Mille aus der Teamwertung drängte, sicherte unserem Team gemeinsam mit Montabaur den Tagessieg, denn beide Mannschaften hatten am Ende 11 Teampunkte. Der 2. Tabellenplatz wurde damit stabilisiert. Michael Rothfuchs, der seinen Einstand im Masters-Team gab, hatte leider großes Pech an diesem Tag. Er erhielt eine blaue Karte und wurde später disqualifiziert, weil er nicht wusste, dass er eine einminütige Zeitstrafe in der Strafbox absitzen musste.

Bilder:
http://s1331.photobucket.com/user/LTF-Marpingen-Triathlon/library/26062016%20Triathlon%20Worms?sort=9&page=1

Ergebnisse:
http://trisys-portal.de/ergebnisse/ergebnisse/167-2016-Triathlon-Worms?limitstart=0
28.6.16 22:06
 
Letzte Einträge: 12.07.2015: Sprint-Triathlon St. Ingbert , OIE Nahe Crosslauf-Serie, Jahresrückblick 2016


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Heiko (29.6.16 18:16)
Herrlich. Besser als live!

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