LTF Marpingen Triathlon

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29.06.2014: Sprint in Worms - Masters-Liga, die Zweite



Nach dem fast optimal verlaufenen Auftaktrennen in Hachenburg, das als Teamwettkampf ausgetragen wurde, ging es am 29.06. beim Sprint in Worms in der gleichen Besetzung (Groß, Schreiner, Ulrich, Ziegler) im Einzelmodus weiter. Hier waren weniger Harmonie und Teamfähigkeit als vielmehr individuelle Stärken gefragt. Nach der frühmorgendlichen Anreise bei ausgeprägtem Sauwetter erreichten wir zusammen mit Sonnenschein Karla, Stoppuhr Niklas, Kofferträger Klaudia und Sportfotografin Suse wohl als erste Starter von allen den Parkplatz beim sogenannten Festplatz. Dieser offensichtlich unter hohem Grundwasserstand leidende Platz wäre beim Amateur-Fußball selbst in der Kreisliga A in Bubach als unbespielbar abgelehnt worden. Auch die Wechselzone mit herumfliegenden Absperrungen wirkte irgendwie provisorisch, die gesamte Umgebung erinnerte stark an ein städtebauliches Sanierungsgebiet. Die ganze Nibelungen-Geschichte mit Siegfried und dem toten Drachen bzw. Hagen und dem versenkten Schatz und dem ganzen Zickenkrieg zwischen Kriemhild und Brünhild war ja sicher ein traumatisches Erlebnis für die Wormser Bevölkerung, aber das Leben geht weiter und irgendwann muss man ja doch mal mit dem Aufräumen beginnen! Auf die Helden von heute warteten ganz andere Herausforderungen. Die Hoffnung auf ein Schwimmen mit Neopren zerschlug sich bald, aber dafür kam wenigstens die Sonne raus. Das Wasser im Floßhafen (Wer außer Captain Jack Sparrow im kommenden Teil 5 von "Flucht aus der Karibik" baut eigentlich heute noch Flöße?) war mit fast 22 °C tatsächlich angenehm warm, so dass wir uns etwas mehr Zeit beim Schwimmen lassen konnten. Im Vergleich zur 1. Landesliga ging es im Wasser in der Tat relativ relaxt zu. An Zeiten von 13:16 min für Stefan, 13:50 min für Karsten, 14:27 min für Thomas und überraschend starken 14:28 min für Matthias kann man ablesen, dass die Schwimmstrecke doch eher 850 m lang war als 750 m.

Trotzdem lagen alle Marpinger mit diesem Ergebnis schon ziemlich weit im vorderen Bereich. Doch es sollte noch weiter nach vorne gehen. Bereits nach einem Drittel der Radstrecke waren Matthias und Karsten auf Tuchfühlung mit der ca. 1 min hinter dem bärenstarken Volker Braun-Hübsch von DJK Dudweiler fahrenden ersten Verfolgergruppe, in der Stefan schon mit den Konkurrenten „wartete". Unter der permanenter Kontrolle eines motorisierten Kampfrichters setzte sich Matthias rasch an die Spitze, während Karsten lieber etwas im Hintergrund blieb, um ganz sicher zu gehen, dass er nicht vom rechten Weg abkommt. Die etwas verwinkelte Strecke war stellenweise gerade noch so nass, dass man hinterher das Fahrrad putzen durfte und auch selbst so richtig schön dreckig wurde, ließ sich aber dennoch gefahrlos, regelkonform und mit ordentlichem Tempo bewältigen. Einen kleinen Verfahrer gab es eingangs zweiten Runde, aber das war nicht rennentscheidend, denn die Betroffenen Matthias und Bernd konnten sofort wieder den Anschluss herstellen. Die Radzeiten lagen zwischen 32 und 33 min und waren somit kaum schlechter als in der 1. Landesliga und sogar noch besser als in der 2. Liga. Leider hatte Thomas es nicht geschafft, direkt nach dem Schwimmen Kontakt bis ganz nach vorne herzustellen, sonst wären beim 2. Wechsel gleich 4 Marpinger vom Rad gesprungen. Der aufgemalte und nicht ganz trockene grüne Strich, der das Ende der Radstrecke markierte und nicht überfahren werden durfte, hat bei dem ein oder anderen an Körper und Material bleibende Spuren hinterlassen. Hier wäre ein aufgeklebtes Gewebeband die etwas dezentere und umweltfreundlichere Lösung gewesen. Stefan, Matthias und Karsten kamen also fast zeitgleich zu ihren Laufschuhen und machten sich, nachdem alle Radhelme in den Laufschuh-Tüten verstaut waren, zusammen mit Heiko Spitzhorn, Mario Radke und Bernd Grauvogel auf die Jagd nach dem immer noch alleine führenden Volker Braun. Bernd Grauvogel konnte dem hohen Anfangstempo nicht folgen und fiel schnell zurück. Spitzhorn setzte sich rasch nach vorne ab, aber auch Stefan und Mario Radke konnten sich noch auf Rang 2 und 3 (später dann 3 und 2) vorarbeiten, während Matthias und Karsten einfach nicht weiter nach vorne kamen und sich 100 m dahinter ein in Anbetracht des komfortablen Vorsprungs zu Rang 7 eigentlich völlig überflüssiges persönliches Laufduell lieferten. Dass am Ende 3 Mann von LTF Marpingen innerhalb von 12 Sekunden auf den Plätzen 3, 5 und 6 ins Ziel kommen sollten, hätte so keiner vorausgesagt, doch es zeigt, dass in der Mannschaft eine sehr hohe Leistungsdichte herrscht. Diese Stärke innerhalb der sogenannten Premium-Senioren-A-Team-Trainingsgruppe (kurz PSA-Team), die in Hachenburg noch nur zu Rang 2 gereicht hatte, führte diesmal auf die oberste Stufe des Mannschaftstreppchens, da Montabaur zwar mit dem wie immer bärenstarken Spitzhorn und dem „ultimativ endschnellen" Fighter Radke die Einzelplätze 1 und 2 belegte, aber auf Position 3 etwas abfiel. Interessanterweise schaffte es sogar auch Dudweiler dank des extrem leidensfähigen Volker (4.) sowie der Routiniers Bernd und Rüdiger (7. und 8.), noch vor Montabaur Tagesrang 2 zu belegen. Vielen Dank aus dem Nordsaarland an die Freunde aus dem ehemals größten Dorf Europas ( http://de.wikipedia.org/wiki/Dudweiler ). Sie schafften es genau wie Marpingen (mit Thomas Groß auf Rang 10), sogar noch ihren vierten Mann (Steffen Gulden auf Rang 9) in die zumindest zahlenmäßig saarländisch dominierten Top-Ten-Ränge zu bekommen. Das war also nicht nur der Tagessieg, sondern auch die Übernahme der Tabellenführung. Nach einer bedingt durch die Absage des Rennens in Kaiserslautern längeren Sommerpause von 10 Wochen gilt es für die einen, neue Kraft für die zweite Saisonhälfte zu schöpfen, und für die anderen, weiter an der Form zu arbeiten, damit wir unseren Heimvorteil am Bostalsee auch wirklich nutzen und die Tabellenführung behaupten können. Ganz leicht wird das jedenfalls nicht, denn Dudweiler wird sich wie gewohnt kampfbereit und aggressiv präsentieren und Montabaur wird diesmal mit Sicherheit vier Topleute ins Rennen schicken, da es ja auch um die Rheinlandpfalz-Meisterschaften im Sprint geht.

Karsten Ulrich

Ergebnisse: trisys-portal.de/ergebnisse/ergebnisse/88-2014-Triathlon-Worms

Bilder: www.nibelungen-triathlon-worms.de/images/worms_tria2014/

1.7.14 16:15
 
Letzte Einträge: 12.07.2015: Sprint-Triathlon St. Ingbert , OIE Nahe Crosslauf-Serie, Jahresrückblick 2016


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