LTF Marpingen Triathlon

  Startseite
    Vorberichte/Termine
    Berichte
    Ligawettkämpfe
    Training
    Dies und das
  Archiv
  Mitgliedschaft
  Bilder
  Links
  Training
  Termine
  Gästebuch
  Kontakt
 




http://myblog.de/ltf-marpingen-triathlon

Gratis bloggen bei
myblog.de





Jahresrückblick 2016



Die Saison 2016 stand für LTF Marpingen ganz im Zeichen der Mastersliga, denn nach zwei Siegen in Folge konnten wir uns der Favoritenrolle nicht entziehen. Da die DJK Dudweiler seine Mastersmannschaft abgemeldet hatte, war es erneut das Team von RSG Montabaur, das uns das Leben schwer machen sollte. Gleich im ersten Saisonrennen bekamen wir dies zu spüren. Bedingt durch einige Verletzungen, konnten wir nur ein Rumpfteam zu dem Teamduathlon nach Zell entsenden. Doch mit Routine und Kampfgeist holten Thomas Groß, Karsten Spath und Karsten Ulrich das Optimum heraus, was diesem Falle Rang 2 hinter den souverän agierenden Montabaurern und knapp vor der überraschend starken Mannschaft von SRL Koblenz bedeutete.

Eine Woche später in Worms war ein Sprinttriathlon zu absolvieren. Hier waren Stefan Schreiner und Michael Rothfuchs wieder mit von der Partie. Zusammen mit Karsten Spath und Karsten Ulrich schafften sie immerhin ein Remis. Eine beachtliche Leistung, denn hier war dann auch Montabaur nochmals stärker besetzt. Der zweite Platz war also erst mal gesichert und der Kontakt zur Spitze wurde aufrechterhalten.

Nach längerer Sommerpause ging es Mitte August in Merzig weiter. Hier wurde eine Kurzdistanz (zugleich Saarlandmeisterschaften) ausgetragen. Mit unterschiedlichen Taktikvarianten schafften Karsten Ulrich („Flucht nach vorn und langsam sterben“) und Michael Rothfuchs („in Schlagweite bleiben und am Ende voll aufdrehen“) sensationell die Plätze 1 und 2. Mit Stefan Schreiner (nach Familienurlaub) auf 6 und Matthias Ziegler (nach längerer Verletzung) auf 7 war uns der Tagessieg nicht zu nehmen. Montabaur war nicht optimal aufgestellt und wäre beinahe noch von Trier auf Rang 3 verdrängt worden, sicherte aber den 2. Tagesrang ab. Damit kam es in der Tabelle zum Gleichstand bei der Mannschaftspunktwertung; bedingt durch die bessere Teilnehmerpunktzahl konnten wir aber erstmals in der Saison die Spitze übernehmen.

Bei dem letzten Saisonrennen, traditionell in Remagen ausgetragen, ging es also mal wieder ums Ganze. Montabaur zeigte sich kämpferisch, hatte aber unserem stark besetzten Team nichts entgegenzusetzen, so dass wir im letzten und entscheidenden Rennen zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg erreichen konnten. Gleichzeitig sicherte sich Karsten Ulrich Platz 1 in der Masters-Einzelwertung und Stefan Schreiner gelang als 3. auch noch der Sprung aufs Treppchen.

Außerhalb der Liga waren die LTF-Athleten bei vielen anderen Veranstaltungen am Start und das mit teilweise beachtlichen Erfolgen. Michael Rothfuchs wurde dreimal Saarlandmeister in der M40: Im Sprint in Neunkirchen, auf der Kurzdistanz in Merzig und bei der Mitteldistanz am Bostalsee. Er gewann zudem die M40 beim Duathlon in St. Wendel. Dort war auch Sammy Schu am Start, der im international besetzten Feld Gesamtdritter auf der Langdistanz wurde. Sammy konnte auch beim Powerman in Zofingen den Vizeweltmeistertitel in seiner Altersklasse erringen. Christian Weyand wurde in Baumholder Gesamtdritter und siegte in der M35; über die Kurzdistanz gewann er in Merzig den Titel in der M35. Hier konnten Karsten Ulrich, Stefan Schreiner und Mathias Ziegler das Podium der M45 komplett besetzen, während Thomas Groß in der M50 Platz 2 belegte. Die gleiche Platzierung schaffte Thomas, der gleichzeitig noch als Trainer der Mannschaft fungiert, auch beim Duathlon in St.Wendel. Beim Toprace Germany am Bostalsee bewies Peter Woll als Vierter auf der Sprintdistanz, dass er auch als M45-Starter noch im Topspeed-Bereich mitmischen kann. Christian Weyand schaffte hier bei seinem Heimrennen Platz 2 gesamt auf der Kurzdistanz. Einige Athleten waren auch noch bei internationalen Veranstaltungen im Einsatz, so z.B. Mathias Ziegler, der beim Ironman Maastricht im weniger flachen Teil der Niederlande 12. in der M45 wurde und an der mexikanischen Pazifikküste den landschaftlich interessanten, aber sehr anspruchsvollen Abenteuer-Ironman Los Cabos absolvierte und dort Gesamt-41. und 6. seiner Altersklasse wurde. Alles in allem ein erfolgreiches Jahr für LTF Marpingen.

Karsten Ulrich am 22.12.16 08:11


12.09.2016: RTV-Mastersliga Finale in Remagen – Alle Jahre wieder …



…kommt nicht nur das Christkind, sondern müssen/dürfen die Athleten der RTV-Liga nach Remagen. Dass gerade dieses Rennen regelmäßig als Abschlussveranstaltung dient, hat gute Gründe. Nicht nur dass der rührige Ligawart und Vizepräsident des RTV in der Gegend wohnt und auch mal gerne ein Wochenende nicht stundenlang in der Gegend rumfahren will. Das Rennen ist dank der vielen engagierten Helfer einfach gut organisiert, der Rhein treibt die Schwimmer zuverlässig Richtung Wechselzone, die Auswertung funktioniert normalerweise reibungslos und es gab bis auf den leider immer schlechter werdenden Straßenbelag auf dem Gefällstück auf der Radstrecke eigentlich nie Grund zur Beschwerde. – Bis jetzt! Denn dieses Jahr ging es heiß her, und das lag nicht am Wetter, denn das war mehr als top. Nein es war der Faktor Mensch, der für Missstimmung sorgte. Einige Kampfrichter nahmen ihre Aufgabe mehr als ernst und gingen bei der Regelauslegung an die Grenzen, teilweise sogar darüber hinaus. Wettkämpfe mit mehr als 10 Zeitstrafen sind ja nichts Ungewöhnliches, aber wenn darüber hinaus auch noch weitere 12 Disqualifikationen ausgesprochen werden, muss man sich die Frage stellen, ob ein nicht vielleicht ein Quäntchen mehr Augenmaß bzw. Fingerspitzengefühl der Sache gedient hätte. Die Sportordnung hat sicherlich einen gewissen Auslegungsspielraum, den Kampfrichter selbstverständlich in der vollen Bandbreite nutzen dürfen. Man kann einen Athleten aber auch einfach ansprechen, zur Ordnung rufen, ermahnen, verwarnen oder einen nicht ultimativ Regelkundigen auf ein Fehlverhalten hinweisen. Das Zeigen von gelben, blauen, roten Karten ist dort zwar auch vorgesehen für die entsprechenden Verstöße, aber nur als Ultima Ratio und kein Muss. Der Athlet sollte immer im Mittelpunkt stehen. Er will einen fairen Wettkampf, bei dem natürlich die Regeln weitestgehend eingehalten werden, aber wenn frustrierte Sportler am Ende sagen: „Das war mein letzter Triathlon!“, ist irgendwas schief gelaufen an diesem sonnigen Septembertag.

Gut gelaufen hingegen ist es, wie fast immer in Remagen, für das Masters-Team von LTF Marpingen. Nachdem es im Vorjahr auf einen Showdown mit dem Team von DJK Dudweiler hinauslief, die 2016 voll auf ihre äußerst erfolgreiche Nachwuchsmannschaft setzten, war es in diesem Jahr wieder die unverwüstliche Haudegentruppe aus Montabaur, die uns das Leben schwer machte. Es scheint, als ob die Westerwälder auf einen unerschöpflichen Pool an Athleten zurückgreifen können. Aber nicht nur Quantität, sondern auch Qualität zeichnet das Team der Dauerrivalen aus. Doch zum Glück ist es in Marpingen ähnlich! Auch wenn hier insgesamt die Masse fehlt und triathletische Nachwuchsarbeit im Verein nie eine Rolle gespielt hat, bleibt doch immer ein harter Kern an Altersklasseathleten, die einfach nicht kaputt zu kriegen sind. Sicher zieht sich das ein oder andere Malaise-Chen durch die sportlichen Biografien, aber mit zur rechten Zeit auftretenden Neuzugängen gelingt es doch immer wieder, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen.

So konnten wir in dieser Saison von einem aufstrebenden Talent Jahrgang 1974 profitieren. Michael Rothfuchs heimste nicht nur nebenbei 3 Saarlandmeistertitel (Sprint, Kurz, Mittel) in der M40 ein, sondern hat sich zu einem „Stammspieler“ im Team entwickelt und einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg geleistet. Er hat sich im Schwimmen entscheidend verbessert und lief in Remagen knapp vor Karsten Spath, über die Ziellinie. Beide belegten den 4. und 5. Masters-Rang. Für Routinier Spath war es nach einer durchwachsenen Saison mit einer langwierigen Verletzung ein versöhnlicher Abschluss mit neuer Bestzeit in Remagen. Karsten Ulrich war zu diesem Zeitpunkt bei seinem Lieblingsrennen trotz oder gerade wegen einer eher defensiven Renngestaltung schon anderthalb Minuten im Ziel. Er wurde Zweiter hinter Mario Radke, den er auch mit gegenüber 2015 verbesserter Laufleistung nicht mehr einholen konnte, aber noch vor dem am Ende stark aufkommenden Jürgen Fries, beide von Montabaur. Glücklicherweise kam vor dem 3. Mann aus Montabaur, Robert Hofmann, noch ein Koblenzer Master, was nach Platzaddition einen Gleichstand bedeutet hätte. 1+3+7 ergibt 11, genau wie 2+4+5. Für Marpingen hätte diese Punkteteilung knapp gereicht. Doch es kamen noch Zeitstrafen hinzu, durch die wir zum alleinigen Tagessieger wurden. Dem Streichergebnis Stefan Schreiner gebührt ein besonderes Lob. Trotz immer wieder aufkeimender Kniebeschwerden rappelte er sich nach multiplen Auto-Flossing-Exzessen doch noch auf, um die Mannschaft zu unterstützen. Mit solider Schwimm- und Laufleistung (ohne Training) war es nur die Radzeit, die noch Luft nach oben ließ. Sein Einsatz sicherte ihm zudem seine Chancen in der Gesamt-Einzelwertung. Nächstes Jahr wird’s wieder besser! Natürlich nur für Stefan, denn für das Team konnte es, zumindest was das Ergebnis betrifft, nicht besser laufen. Tagessieg und Liga-Gesamtsieg waren das Optimum. Karsten Ulrich gewann zudem die Gesamt-Einzelwertung vor Radke und Schreiner.

Dank auch an die mitgereisten Supporter (Karla, Niklas, Klaudia und Sandra), die uns mit wichtigen Informationen über Rückstände und Vorsprünge sowie über den körperlichen Zustand der Gegner versorgten bzw. an Suse, die das Wettkampfgeschehen fototechnisch festhielt sowie an die Team-Mitglieder, die in den anderen Rennen zum Einsatz kamen.

Ergebnisse unter: http://trisys-portal.de/ergebnisse/ergebnisse/174-rhein-ahr-triathlon_2016

Karsten am 12.9.16 23:11


14.08.2016: City-Triathlon MZG – Saarlandmeisterschaften Kurzdistanz und RTV-Liga



Für die Saison 2016 konnten sich die Triathlon-Landesverbände RTV und STU darauf verständigen, im Rahmen des City-Triathlons in Merzig sowohl die Saarlandmeisterschaften über die Kurzdistanz als auch zugleich das vorletzte Rennen der Rheinlandpfalzliga auszutragen. Damit hatten alle Ligastarter die Möglichkeit, an den Landesmeisterschaften anzutreten. Diese erfreuliche Entscheidung steigerte nicht nur die sportliche Qualität der Veranstaltung, sondern es profitierten auch die Athleten der LTF Marpingen. Saarlandmeistertitel in ihrer jeweiligen Altersklasse konnten gleich 3 Athleten abstauben: Christian Weyand M35, Michael Rothfuchs M40 und Karsten Ulrich M45. In der M45 folgten Stefan Schreiner auf 2 und Matthias Ziegler auf 3. Thomas Groß wurde 2. in der M50.
Mit dieser geballten Leistung schaffte die Mastersmannschaft einen klaren Tagessieg. Gemeinsam mit den Damen in der 2. Gruppe gestartet, sprangen in der Liga sensationell die Plätze 1 und 2 für Karsten und Michael sowie 6 und 7 Stefan und Matthias heraus. Dauerkonkurrent Montabaur, diesmal mit etwas dünnerer Personaldecke angereist, konnte an diesem sonnigen Tag nichts entgegensetzen und wäre beinahe noch von dem starken Team aus Trier auf den 3. Platz verwiesen worden. Da wir in der Tabelle jetzt mannschaftspunktgleich mit Montabaur vorne liegen, ist für die Abschlussveranstaltung in Remagen wieder mal Hochspannung garantiert. Dies gilt auch für die Einzelwertung, wo Karsten und Stefan auf Rang 1 und 3 liegen.



Bleibt eine kritische Analyse der Einzelergebnisse:

Überraschung des Tages war auf jeden Fall Michael Rothfuchs. Im letzten Jahr schon recht erfolgreich, aber noch ohne Verein unterwegs, hat er sich in dieser Saison enorm gesteigert. Und das lag nicht allein am Marpinger Startpass oder am Beitritt zu unseren hochintellektuellen WhattsApp-Gruppen. Michael gestaltet sein Training größtenteils selbst und scheint doch einiges richtig zu machen. Den größten Schub aber hat sicherlich die Kombination aus sukzessivem Gewichtsverlust und konsequentem Schwimmtraining in den letzten Wochen gebracht. Es gibt ja im Team auch Athleten, die befürchten bei weniger als 4-5 maligem Schwimmen in der Woche Formverluste in zweistelligen Prozentbereich, finden aber Gemüse und Diäten blöd, und auch solche, deren Muskelmasse keine Fettzellen dulden, die die Bedeutung des Schwimmens im Triathlon in der Trainingslehre aber eher überbewertet sehen. Michael dreht an allen Stellschrauben und wird zum soliden Schwimmer und leichtfüßigen Läufer.

Überrascht hat auch (wohl am meisten sich selber) das ewige Nervenbündel Stefan Schreiner, der nach exzessivem Familienurlaub auf einer mondän-dekadenten Nordseeinsel und mangelnder Regelmäßigkeit im Training schon seinen eigenen Rauswurf aus dem Team verlangt hat. Er liegt jetzt in der Mastersliga-Einzelwertung auf Rang 3 und kann bei normalem Rennverlauf in Remagen kaum noch von dort verdrängt werden. Sein geliebtes, aber zeitaufwendiges Schwimmen im 20 km entfernten Bostalsee kann er bis dahin zugunsten eines akzentuierten Radtrainings direkt vor der Haustür komplett einstellen.

Keine Überraschung gab es bei Matthias Ziegler. Wenn man ihn braucht, ist er da: Kirmesrennen und Kirmesbier(e) am Vortag hin oder her, eine tiefe Fleischwunde à la Ewald Lienen in der Vorbereitung, der Ironman Maastricht im nicht ganz so flachen Teil Hollands als Saisoneinstieg. Wenn er nach der schweißtreibenden Anziehprozedur erst mal im Neo drin ist, kann ihn nichts mehr stoppen. Selbst mit suboptimalen Radmaterial reicht es noch für die mastersteaminterne Radbestzeit.

Trainer Thomas Groß überzeugte mit einer ausgeprägten Ausgeglichenheit in allen drei Disziplinen. Zum Saarlandmeistertitel hat es trotzdem nicht gereicht. Er zeigte absolut keine Schwäche, aber leider auch keine [...] (zensiert, Die Redaktion). Doch jeder Hobbypsychologe, der die scheue, gentlemanhafte Art des hochkultivierten „best-dressed man on the bike“ und engagierten Familienvaters kennt, weiß, dass er sich wohl nur zurückgehalten hat, um die anderen Ligastarter nicht in Verlegenheit zu bringen und sich selbst nicht ins Rampenlicht zu drängen.

Christian Weyand, der einzige Nicht-Master am Start und wohl trainingsfleißigste Athlet im gesamten nördlichen Saarland, schaffte etwas, was kein anderer Marpinger Triathlet an diesem Tag schaffte. Gemeint ist nicht, dass er als einziger mit seiner Endzeit von 2:08 h unter 7 % seines wöchentlichen Trainingspensums blieb; das können andere auch. Nein, er hatte auf den Zweitplatzierten seiner AK in der Saarlandmeisterschaft einen Vorsprung von sage und schreibe 24 Minuten. Er hätte die Schwimmstrecke also zweimal schwimmen können und wäre immer noch Erster geworden. Dieses Ergebnis ist schon ein Superlativ, der jede Minute der endlosen Stunden auf der Rolle wert war.

Bleibt Karsten Ulrich, der in dieser Saison bewusst nur wenige Wettkämpfe gemacht hat, um sich im Training gezielt auf dieses Rennen vorzubereiten. In den letzten Jahren kollidierte die Ligaplanung häufig mit den Landesmeisterschaften oder die Konkurrenz war einfach schneller. Diesmal lief aber alles wie am Schnürchen. Als 9. aufs Rad (inkl. der Frauen in der Startgruppe) und sich nach und nach an die Spitze gearbeitet und dann vom Vorsprung gezehrt, so dass der Laufpart nicht mehr ganz so hart wurde. Schon ein geiles Gefühl so ganz vorne hinter dem Führungsmotorrad der Startgruppe, aber auch etwas einsam. Die zahlreich angereisten Fans pushen einen aber über die Stecke. Sein Wettkampf war im Ziel aber leider noch nicht zu Ende, denn die Dopingkontrolle forderte weitere 2 Stunden vollsten Körpereinsatz. Immerhin gab es kostenlos 3 Flaschen Erdinger alkoholfrei und 1,5 l Mineralwasser.

Karsten Ulrich

https://city-triathlon-merzig-2016.racepedia.de/ergebnisse

Manni am 16.8.16 22:50


10.07.2016: Triathlon Baumholder



Triathlon Baumholder (10. Juli 2016) Nach den regenreichen Wochen im Mai und Juni wollten alle den Sommer, und just zum Triathlon Baumholder kam er mit Macht: wolkenloser Himmel, sengende Sonne und Temperaturen über 30°C. Schon am Morgen waren Schattenplätze rund um die Wechselzone am Stadtweiher begehrt, und mancher Teilnehmer fürchtete sogar Überhitzung im (erlaubten) Neoprenanzug beim Schwimmen. Nach einer mehrjährigen Pause fand der Triathlon Baumholder unter bewährter Leitung und mit vielen engagierten Helfern zum ersten Mal wieder statt. Dass hier ein erfahrenes Team am Werk war, spürte man in jeder Hinsicht, und der Athlet stand eindeutig im Mittelpunkt. Baumholder als langjähriger US-Militärstandort blieb sich treu, indem z. B. keine Wettkampfbesprechung stattfand, sondern eine „Belehrung“. Deren Umfang erklärte dann auch bald, warum zwischen Schließen der Wechselzone und Start des Rennens über eine Stunde Zeit benötigt wurde. . . Der Verlauf der Radstrecke wurde in der Vergangenheit mehrfach geändert, und auch in diesem Jahr wurde eine neue Runde präsentiert. Sie war mit Höhenmetern gespickt und führte teilweise über enge und schlecht asphaltierte Feldwege, war aber im Großen und Ganzen gut zu fahren, gut gesichert und für den normalen Verkehr gesperrt. Auch wenn mancher Teilnehmer, der den Keller voll hat, bei der Materialwahl zwischen Renn- und Triathlonrad schwankte, war man gut beraten, der Aerodynamik den Vorzug zu geben.

LTF Marpingen brachte 3 Teilnehmer an den Start:

  3. Platz WEYAND Christian (1. M35) in 02:13:55

  8. Platz BLASS Hanno        (2. M30) in 02:25:55

13. Platz GROSS Thomas     (1. M50) in 02:36:47

 

T. Groß

Manni am 9.8.16 22:30


Es gibt auch noch Duathlon, wenn kein Hochwasser ist.



In den letzten Wochen ist bei einigen namhaften Triathlons das Schwimmen ausgefallen, weil entweder Flüsse zu viel Wasser führten oder weil unmittelbare Gewittergefahr drohte.

Es gibt aber auch noch die fast vergessen geglaubte Sportart „Duathlon“, bei der das Schwimmen von vornherein gar nicht erst in Erwägung gezogen wird.

Ältere Semester werden sich erinnern, dass „früher“ Duathlons fester Bestandteil der Saisonvorbereitung ambitionierter Triathleten waren. Die Veranstalter erwarteten damals fette Jahre mit großen Teilnehmerpotenzialen, denn Läufer und Radfahrer gibt es ja zuhauf. Insbesondere der POWERMAN Zofingen hatte bereits früh Kultstatus, und es gab renommierte Spezialisten wie Kenny Souza (USA), Urs Dellsberger (CH), Daniel Keller (CH) oder in Deutschland Andreas Rudolph.

Aber irgendwie konnte der wasserlose Sport nicht mit der Entwicklung Schritt halten, die der große Bruder Triathlon seitdem genommen hat. Zwischenzeitlich hätte man fast sogar glauben können, Duathlon habe sich aus der Sportwirklichkeit verabschiedet.

Umso erstaunlicher, dass die Stadt St. Wendel nun in einer Zeit, in der die Attraktivität von sportlichen Großveranstaltungen in der Kreisstadt eher abzunehmen scheint, in der sich die Teilnehmerfelder bei Lauf- und Mountainbike-Rennen bis zur Wirtschaftlichkeitsgrenze hin ausdünnen und Helfer aus den Vereinen kaum noch zu bekommen sind, dass sie in einer solchen Zeit einen 3-Jahres-Vertrag zur Durchführung von POWERMAN-Veranstaltungen abschließt.

Nun denn, wenn schon ein Ausdauer-Mehrkampf vor der Haustür stattfindet, macht man halt mit. Der „echte“ POWERMAN mit 120 Rad- und 30 Laufkilometern scheidet mangels Power aus; es kommt nur der am Vortag ausgetragene „Sprint“ über die Distanzen 5-40-5 in Frage. Die Zahl der Voranmeldungen ist überschaubar (für beide Rennen jeweils unter 100 Anmeldungen), und mehr sollten es auch bis zum Start nicht mehr werden. Athletenfreundlich wurde die Sprint-Startzeit auf 16 Uhr am Nachmittag gelegt, just um diese Zeit hörte auch der Regen auf, ohne den dieser Frühsommer nicht auszukommen scheint.

So groß und vielversprechend der Name der Veranstaltung, so überschaubar war das Ganze dann jedoch vor Ort. Bei der Startnummernausgabe gab es keine Wartezeit, und eventuelle Fragen wurden von Vereinskollege und Kampfrichter Karsten Ulrich in allen erforderlichen europäischen Sprachen beantwortet. Auch vor der Wechselzone keine Schlange, kurzer Check und rein. Der unbedarfte Teilnehmer wunderte sich, dass die Wettkampfbesprechung in deutscher und englischer Sprache abgehalten wurde (für wen eigentlich?), da fast nur einheimische Athleten zu sehen waren. Vielleicht war es der (etwas verzweifelt wirkende) Versuch, dem Ganzen doch noch einen Hauch von Internationalität zu verleihen.
Was dem ahnungslose Teilnehmer ebenfalls nicht bewusst war: willst Du POWERMAN, brauchst Du Höhenmeter. So wurden in die 5 km-Laufrunde ein langer und zwei kurze, aber nicht weniger fiese Anstiege eingebaut, und auch auf der ersten Hälfte der Radstrecke ging es (gefühlt) mehr auf als ab, bis dann im Ostertal ein längeres Flachstück die Verwendung eines Zeitfahrrades rechtfertigte. Der Schreiber malte sich während seiner etwa mehr als zwei Rennstunden aus, wie sich das wohl auf der Langstrecke anfühlen mochte. Jedenfalls war der Spaß am Radfahren begrenzt, weil man sich permanent um die Bergauf-Performance beim anschließenden Lauf Gedanken machte.

Irgendwie brachte man den aber auch hinter sich, und eigentlich hat das Ganze auch Spaß gemacht. Wie immer also, man sollte ein Rennen nicht auf dem Zielstrich beurteilen, sondern erst, wenn das Brennen in den Beinen aufgehört hat. . .

LTF Marpingen war bei auf der Sprint- und auf der Langstrecke erstaunlich gut vertreten:

POWERMAN Sprint
9. Rothfuchs Michael 2:05.25 1. M40
22. Kapitza Peter 2:12.05 5. M45
24. Gross Thomas 2:12.57 2. M50
5. Kapitza Nicole 2:24.40 3. W40
52. Welter Markus 2:26.47 7. M50

POWERMAN Langdistanz
3. Schu Sammy 6:02.47 Std
22. Koch Edwin 6:37.10 Std
28. Aldekamp Andreas 6:42.24 Std
37. Alt Brian 6:59.04 Std

Ergebnisse gibt’s unter https://services.datasport.com/2016/tri/stwendel/

Wer mit einem Start in 2017 liebäugelt:
http://www.sankt-wendel.de/sport/powerman-duathlon/

T. Groß
TG am 30.6.16 23:35


2. RTV-Liga-Rennen der Masters in Worms am 26.06.2016 (0,75-22-5 km)



Nachdem zahlreiche Dreikämpfer aufgrund der anhaltenden Hochwasserlage in der Vorwoche leider nur zwei ihrer Lieblingssportarten ausüben durften, war an diesem Wochenende wieder ein „echter“ Triathlon angesagt. Der RTV-Ligazirkus machte Station in Worms beim 3. Nibelungentriathlon. Die Schwimmstrecke liegt dort in einem seitlich des Rheins gelegenen Hafenbecken, das keiner starken Strömung ausgesetzt ist und sich auch rechtzeitig auf neoprenfreundliche 19,7 °C erwärmt hatte.
Für das Masters-Team aus Marpingen ging es darum, einen Angriff auf die Tabellenspitze zu starten. Unter der Bezeichnung „Attacke Worms“ wurde sogar eine eigene WhatsApp-Gruppe gegründet. Nachdem beim Team-Duathlon in Zell mit reduzierter Mannschaftsstärke hinter den wie immer starken Montabaurern immerhin der 2. Platz erkämpft wurde, hoffte man diesmal, mit vier Startern ganz vorne zu landen. Zu den bereits in Zell eingesetzten Karsten Spath und Karsten Ulrich stießen Vielstarter Michael Rothfuchs, der am Vortag beim Powerman-Sprint in St. Wendel ein kleines Aufwärmtraining absolvierte, und Stefan Schreiner, der sich gerade noch rechtzeitig von seinem beim 70.3-Duathlon in Remich erlittenen Schwimmentzugs-Trauma erholt hatte.
Pünktlich um 11.00 h fiel der Startschuss für die separat startenden Masters. Die kleine Startgruppe mit nur 37 AthletInnen hatte den Vorteil, dass man stets einen guten Überblick über die Positionen der Mitstreiter hatte und entsprechend taktieren konnte. Taktik war das Stichwort des Tages. Man wollte die Westerwälder überrumpeln, denn einfach niederkämpfen lässt sich ein Team einer derart starken Besetzung nicht. Zu Mario Radke, dem Mastersliga-Einzelsieger von 2015, und dem Top-Schwimmer Markus Mille, der in 2015 ein Schattendasein in der „zweiten“ Mannschaft fristen musste, gesellten sich noch der frühere Spitzenathlet Jürgen Fries, der, wenn auch orthopädisch immer am Belastungslimit agierend, auch nach 3 Jahren Wettkampfabstinenz immer einen raushauen kann, und last but not least zur Freude aller auch wieder Heiko Spitzhorn, der nach seinem schweren Unfall vor Jahresfrist wieder so weit genesen war, dass er aktiv ins Renngeschehen eingreifen konnte
Tatsächlich schafften es Stefan und Karsten U., so zeitig aus dem Wasser zu kommen, dass eine Doppelflucht nach vorne im Rahmen des Möglichen schien. Der Plan ging allerdings nur teilweise auf, denn Jürgen Fries, das Dark Horse aus Montabaur schob sich an die Spitze und Stefan konnte das hohe Tempo nicht ganz halten. Karsten Spath sah sich das ganze Geplänkel mit gebührendem Abstand von hinten an und machte clever sein eigenes Rennen, während Michael Rothfuchs nach einer kleinen Rangelei im Wasser leider etwas zu spät aufs Rad kam, um noch Akzente setzen zu können.
So kamen dann Jürgen Fries und Karsten Ulrich, die sich etwas absetzen konnten, mit hart erarbeiteten 35 Sekunden Vorsprung in die zweite Wechselzone, während sich Mario Radke von hinten an Stefan heranschob. Nach einem verunglückten Wechsel von Ulrich setzte sich Fries an Position 1 und hielt diese mit einem beherzten Lauf bis ins Ziel. Ulrich orientierte sich energiesparend nach hinten, zehrte von seinem Zeitpuffer und behauptete Rang 2 gegen die immer stärker aufkommenden Radke und Schreiner, die 4,8 km Seite an Seite liefen. Für Stefan kam am Ende ein schmerzhaftes Déjà-Vu, wurde er doch bereits zum zweiten Mal nach 2014 von dem abgezockten Haudegen Radke auf der leicht abfallenden Zielgeraden im „Sprint“ geschlagen. Vielleicht sollte man den Wormsern mal vorschlagen, die Strecke mit einem bergauf verlaufenden Zieleinlauf enden zu lassen. Für die Tageswertung war jetzt der 3. Mann entscheidend. Zum Glück war es Karsten Spath, der als 5. einlief. Seine Taktik war simpel: Einfach warten, bis der richtige Zeitpunkt gekommen war, den vor ihm laufenden Athleten aus Trier zu überholen. Dessen 6. Platz vor dem mit der besten Laufzeit des Tages heranstürmenden Heiko Spitzhorn, der seinerseits Kollege Mille aus der Teamwertung drängte, sicherte unserem Team gemeinsam mit Montabaur den Tagessieg, denn beide Mannschaften hatten am Ende 11 Teampunkte. Der 2. Tabellenplatz wurde damit stabilisiert. Michael Rothfuchs, der seinen Einstand im Masters-Team gab, hatte leider großes Pech an diesem Tag. Er erhielt eine blaue Karte und wurde später disqualifiziert, weil er nicht wusste, dass er eine einminütige Zeitstrafe in der Strafbox absitzen musste.

Bilder:
http://s1331.photobucket.com/user/LTF-Marpingen-Triathlon/library/26062016%20Triathlon%20Worms?sort=9&page=1

Ergebnisse:
http://trisys-portal.de/ergebnisse/ergebnisse/167-2016-Triathlon-Worms?limitstart=0
TG am 28.6.16 22:06


1. RTV-Liga-Rennen der Masters in Zell an der Mosel am 19.06.2016



Nach der Absage des Team-Sprint-Triathlons in Hachenburg konnte der Start in die neue Ligasaison erst eine Woche später als geplant erfolgen. Auch hier war ein Team-Rennen zu absolvieren, allerdings war ein Schwimmen in der Mosel aufgrund der Hochwassersituation nicht möglich. Genau wie bei einigen anderen Veranstaltungen mit Fluss-Schwimmen wurde die Auftaktdisziplin durch einen kurzen Lauf ersetzt. Es sollte also ein Duathlon mit der recht kurzen Streckenlänge von 2,6/13/5,2 km werden. Erlaubt waren nur „normale“ Rennräder mit kurzem Auflieger. Angetreten waren aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalles von Mathias Ziegler nur drei Athleten, und zwar Thomas Groß (der das Rennen als Tempospritze für die Powerman-Sprint-Vorbereitung in WND nutzten durfte), Karsten Spath (der sich mittlerweile als verlässliche Größe im Team etabliert hat) und Karsten Ulrich (der mit Überblick und Weitsicht seine taktischen Fähigkeiten als Antreiber bzw. Bremser einsetzen konnte).
Mehr Marpinger Starter standen aufgrund familiärer oder alternativer sportlicher Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Michael Rothfuchs war in Neunkirchen am Start und wurde dort Sprint-Saarlandmeister in der M40. Swim and Run-Spezialist Stefan Schreiner litt noch unter krampfbedingten Beinschmerzen vom Halb-Ironman Remich und betreute seinen Sohn Niklas, der beim Schülertriathlon in Neunkirchen Platz 3 errang. Markus Saar, der in Tholey weit unter seinen Möglichkeiten blieb, versucht für die zweite Saisonhälfte eine wettkampftaugliche Form aufzubauen.
So war klar, dass das 3-köpfige Rumpf-Team nicht nur gemeinsam, sondern auch komplett ins Ziel kommen musste. Die Aufgabenstellung bestand also darin, sich gegenseitig an das individuelle Leistungslimit heranzuführen, trotzdem noch mit Hirn und Gefühl zu arbeiten und dabei zumindest die „schlagbaren“ Gegner zu kontrollieren. Bei 4 starken Gegnern aus Montabaur, die kürzlich erst deutscher Mannschaftsmeister im Duathlon werden konnten, war relativ schnell klar, dass das Ziel eigentlich nur Platz 2 sein konnte, aber auch der musste erstmal erkämpft werden. Denn gegen Ende der Radstrecke, als wir bereits 40 Sekunden Rückstand auf Montabaur hatten, schob sich die Mannschaft aus Koblenz an uns vorbei. Es gelang ihnen aber nicht, sich entscheidend abzusetzen, so dass wir fast zeitgleich auf die Laufstrecke gingen. Koblenz zeigte hier eine kurze Schwäche, die wir konsequent ausnutzten, und wir nahmen nun unsererseits die Verfolgung des führenden Teams aus Montabaur auf. Gegen Ende der ersten Laufrunde sah es kurz so aus, als ob wir den Abstand verkürzen konnten, aber beim Blick in die Gesichter der Führenden, war klar, dass sie stets alles unter Kontrolle hatten. Für uns reichte es mit viel Kampfgeist und Willenskraft mit 50 Sekunden Abstand zum zweiten Platz. Eine gute Basis für die weitere Saison, auf der man gleich am nächsten Wochenende in Worms aufbauen kann. Dort werden dann neben den beiden Karstens Stefan Schreiner und Michael Rothfuchs am Start sein und es kommen dann auch endlich wieder „richtige“ Triathlonräder mit „echten“ Aerolenkern und Scheibenrädern sowie Badekappen, Schwimmbrillen und hoffentlich auch Neoprenanzüge zum Einsatz.

Ergebnisliste
Karsten am 19.6.16 22:54


OIE Nahe Crosslauf-Serie



Dass Cross-Wettkämpfe nicht nur Spaß und Abwechslung bringen, sondern auch ein hervorragendes Trainingsmittel sind, ist nicht erst seit gestern bekannt. Der Vereinsvorsitzende und der Triathlontrainer reden sich in dieser Hinsicht schon seit Jahren den Mund fusselig. Bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Hanno Blass) lässt man die Rufe weitgehend ungehört verhallen. Selbst schuld, kann man da nur sagen.

Was früher die Hochwald-Crosslauf-Serie war, wird seit geraumer Zeit mit großem Engagement und mit rustikalem Charme von den Veranstaltern der OIE-Nahe-Cross-Serie fortgeführt. Toller Sport für wenig Geld.
Aus der Triathlon-Masters-Gruppe nahmen Stephan Jost und Thomas Groß am ersten Lauf der Serie in Oberbrombach teil, stürmten sechs mal einen fiesen Berg hoch und gewannen am Ende beide ihre jeweilige Altersklasse.

In Oberbrombach ist Cross so, wie es sein soll: Wald und Wiese, Wurzeln und Steine, Ecken und Kurven, auf und ab. Drumherum kein Schnickschnack. Startnummer an und los. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

T. Groß

Ergebnisse und Bilder:
www.hochwald-crosslauf.de/nahe-cross/ergebnisse.php?1452518909
TG am 12.1.16 11:45


Die Sieger der Silvesterläufe sind die Verlierer der Saison



So geschrieben von Manfred Steffny in einer Ausgabe des SPIRIDON-Magazins zu einer Zeit, als noch keine Kompressionskleidung getragen wurde. Trotzdem kann es nicht schaden, mal aus dem lahmen Trott auszubrechen und bei den Spezialisten vorbeizuschauen. Der Mannschaftsälteste nutze eine Lücke im familiären Terminkalender für eine Teilnahme am Schmelzer Adventscross, in früheren Zeiten fester Bestandteil des triathletischen Wintertrainings. Eine andere Lücke tat sich dann auch bald nach dem Start auf, nämlich die zu den Vorläufern. So wurde nichts aus dem crosslauf-typischen Kampf „Mann gegen Mann“. Dennoch flammte die alte Liebe zu den archaischen Reizen dieses Rennformates wieder auf: kein Firlefanz, kleine Starterfelder, harte Strecken. Startgeld drei fünfzig. Die Bedingungen sind unwirtlich, die Dusche hat das Flair eines Schlachthofs. Siegerehrung sofort nach dem Lauf, Urkunde und Gummibärchen. Alte Liebe rostet nicht.

T. Groß
T. Groß am 15.12.15 22:30


Termine 2016



20.03.2016 Cross Duathlon Bous (SM)
17.04.2016 Swim & Run Dudweiler
24.04.2016 Duathlon Güdingen (SM 10-40-5)
01.05.2016 Duathlon Hosingen Luxemburg (SM 10-60-10)
21.05.2016 Swim & Run Kinder und Erwachsene Saarlouis
22.05.2016 Triathlon Tholey
29.05.2016 Triathlon Wiesensee (RTV S&R + Team Bike&Run)
05.06.2016 Schüler- und Jugend-Tiathlon Merzig (mit SM Schüler)
19.06.2016 Triathlon Neunkirchen (SM Sprint)
19.06.2016 Triathlon Zell (RTV Team Tria)
25.06.2016 Powerman WND (Dua 5-40-5)
25.06.2016 Powerman WND (Dua 10-120-20)
26.06.2016 Triathlon Worms (RTV Sprint)
10.07.2016 Triathlon St. Ingbert (SM Jugend B)
14.08.2016 Triathlon Merzig (SM Kurz)
14.08.2016 Triathlon Merzig (RTV Kurz)
21.08.2016 Allgäutriathlon Immenstadt (DM AK]
28.08.2016 Triathlon Illingen
28.08.2016 Triathlon Saarbrücken
04.09.2016 Triathlon Bostalsee
11.09.2015 Triathlon Remagen (RTV Kurz)
16.09.2016 Saarland-Staffeltriathlon der Kommunen

MM am 15.12.15 22:28


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung